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Teleskopfotografie für „Freising, Stadt am Wasser“

Donnerstag, 10. Juli 2008 von Jan Kurschewitz
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Der Freisinger Verein für Stadtbildpflege und Baukultur e.V. veranstaltet im alten Gefängnis in Freising eine Ausstellung zum Thema „Freising, Stadt am Wasser„. Bis 13. Juli 2008. Mi-Fr, 17–21 Uhr, Wochenende 10–17 Uhr.

Die Stadtmoosach und viele Nebenbäche fließen seit Jahren verborgen im Untergrund. Manche Vorschläge der Ausstellung regen die Öffnung dieser Gewässer an, andere befassen sich auf kreative Weise mit der Isar, die durch Freising fließt. Die Ausstellung soll Anregungen geben, wie man Gewässer im Freisinger Stadtbild der Zukunft hochwertiger und attraktiver nutzen kann.

In kleinem Maße sind auch wir an der Ausstellung beteiligt. Der Freisinger Bauunternehmer Andreas Adldinger ist an unseren Büropartner, die Agentur werkBLICK mit der Bitte herangetreten, die Öffnung des Nierenbachs in der unteren Hauptstraße bildlich umzusetzen. Schnell war die Idee geboren, in eine „Luftansicht“ der unteren Hauptstraße einen Bach hineinzuretuschieren.

Fotomontage Freisinger Nierenbach
Ergebnis:
Die Collage aus zusammenmontierten, retuschierten und nachbearbeiteten Fotos, wie sie in der Ausstellung „Stadt am Wasser“ im Juli 2008 in Freising zu sehen sind. © werkBLICK

Teleskopfotografie

Hierfür bot sich der Einsatz unseres 10m-Teleskops an. Die Teleskopfotografie ist ein klitzekleines Nebenstandbein unserer Agentur. Dabei kommt ein ausziehbarer Teleskopmast aus Fiberglas zum Einsatz, der aus zehn Einzelteilen von ca. 1 m Länge besteht. Durch das kleine Packmaß und das geringe Gewicht von 1,5 kg ist man damit sehr mobil im Einsatz.

Auf der Spitze wird eine handelsübliche Digital-Kompaktkamera (Spiegelreflex ist zu schwer) befestigt. Der Auslöser wird fixiert und die Kamera damit auf Dauerfeuer gestellt. Der Teleskopmast ist in wenigen Sekunden auf die volle Länge ausgezogen und wird in den folgenden Minuten leicht geneigt und gedreht. Der Blickwinkel wird dabei nach Gefühl bestimmt und nach Einholen der Kamera werden aus den hunderten Fotos die besten ausgewählt.

Das Motiv: Der Nierenbach in Freising

Früher floss der Nierenbach durch die untere Hauptstraße, ist aber schon Jahrzehnte trockengelegt. Fotografiert haben wir an der markanten und wiedererkennbaren Stelle gegenüber dem Freisinger Rathaus. Hineinretuschiert wurde eine aus gleicher Höhe aufgenommene Ansicht aus der Fischergasse – und voilà: Der Nierenbach fließt wieder.

Untere Hauptstraße, FreisingFischergasse Freising mit Moosach
Vorher: Teleskopfoto der unteren Hauptstraße und Teleskopfoto der Fischergasse in Freising.

Danke an Martin Hansen (werkBLICK) für die Bereitstellung der endgültigen Collage und Herrn Adldinger für den Pro-Bono-Auftrag.

Vorteile der Teleskopfotografie

  • Die Teleskopfotografie ermöglicht erhöhte Standpunkte, die sonst nur mit hohem Aufwand erreicht werden können (Hebebühne, Zugang zu höhergelegenen Geschossen, etc.).
  • Der leichte, mobile Teleskopmast kann an entlegenste und schwer zugängliche Orte (Baustellen, beengte Plätze, etc.) transportiert werden.
  • Der Auf‑ und Abbau geschieht enorm schnell, so dass relativ unbehelligt und ohne großartige Genehmigungen gearbeitet werden kann.
  • Durch die eigentlich simple Technik und einfach zu handhabende Ausrüstung ist die Teleskopfotografie äußerst kostengünstig.

Wenn Sie Bedarf an dieser Dienstleistung haben oder mehr über die Möglichkeiten der Teleskopfotografie wissen möchten, wenden Sie sich bitte an uns: Internetagentur Aysberg, Freising.

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Donnerstag, 10. Juli 2008, 11:21 Uhr
Kategorie-Icon Bildbearbeitung, Freising
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