Gerade erst große Ahs und Ohs bei einem Vortrag vor Mittelständlern über grundlegende Gedanken zu erfolgreichen Firmen-Websites geerntet (demnächst auch hier im Blog). Und vorhin mit meinem Blogger-Kollegen Matthias Schwenk darüber gemailt, dass unsere Zielgruppe, mittelständische Unternehmen, sich mit dem Internet sehr schwer tut. Sein Beitrag: Blogs die unbekannte Spezies.
Passend dazu finde ich via Upload-Blog einen interessanten Beitrag im Handelsblatt. Generation Web 0.0: Wie es sein kann, dass sich Entscheider, Manager und Politiker mit Stolz des Internets erwehren? Und dass die klassischen Medien das Web und dessen neue Entwicklungen schlechtreden, was dem Standort Deutschland absolut nicht hilft.
Wenn ich bei Kunden bin, stelle ich immer wieder fest, dass die Schere wirklich aufgeht. Die einen sind perfekt vorbereitet, kennen die Websites ihrer Mitbewerber bis ins Detail, wissen genau, warum sie eine barrierefreie Website wollen, wünschen Blogs oder Wikis und führen Small-Talk über Youtube-Videos und Web 2.0.
Dagegen erschrecken andere (und das ist eher die Mehrzahl) mit Thesen, dass das Internet ihnen „nichts bringt“. Dieser Standpunkt ist kein Wunder ist, wenn man dann die Website anno 1998 ansieht mit grauem Hintergrund und tapetenartig kachelndem Prägelogo. Mit aussagelosen, veralteten Inhalten und technisch so umgesetzt, dass sich sogar Suchmaschinen einem Besuch verweigern.
Was tun?
Machen Sie einfach mal „Web 1.0“ und beginnen Sie, sich über die Möglichkeiten des Internets jenseits von E-Mail und Online-Banking zu informieren. Nutzen Sie die vielfältigen Angebote des Internets um dazuzulernen und später zu entscheiden, was sich für Ihr Unternehmen eignen könnte. Aber auch um zu sehen, was sich nicht bewährt.
Für meinen Part hoffe ich, zukünftig noch mehr Zeit für Beiträge zu finden, in denen ich grundlegende Konzepte, Themen und Entwicklungen aufgreifen und unseren Kunden und Interessenten verständlich machen kann. Helfen würden mir dabei Ihre Erwartungen und Wünschen.
In dem Sinne: Einfach mal anfangen und kommentieren, es ist gar nicht so schwer!

Jan Kurschewitz |
Dienstag, 24. April 2007, 20:31 Uhr
Tja, das mit den Kommentaren ist ein frommer Wunsch. Meine Erfahrung ist: So mancher, der sich noch etwas schwer tut mit dem Web 2.0, scheut die ungewohnte Form der Web‑Öffentlichkeit und schreibt lieber ein E-Mail.
Aber auch das ist sicher gern gesehen, wenn es konstruktiv der Sache dient, oder?
Guter Artikel, Jan. Hoffentlich LESEN ihn wenigstens ein paar der Angesprochenen – sie müssen ja nicht gleich kommentieren. ;)
In der letzten Woche ging es auch bei mir um dieses Thema mit 5 Beiträgen. Eine These erklärt das „Bosseverhalten” psychologisch.„Gerade Macher, haben oft Schwierigkeiten Dinge loszulassen, die sich dann unerwartet entwickeln können – und gerade das bedeutet Web 2.0 mehr darüber bei frischfisch