Was für Websites gilt, gilt auch für die Panoramafotografie (eine unserer speziellen Dienstleistungen): Es gibt qualitativ hochwertige Panoramafotos und es gibt „halt noch so ein Panoramafoto“-Panoramafotos.
Panoramafotos beim World Wide Panorama
Um diese Aussage visuell zu unterstreichen liefere ich zwei Panoramafotos des letzten World Wide Panoramas. Das ist ein Event, bei dem Panoramafotografen aus der ganzen Welt ihre fotografische Umsetzung zu einem vorgegebenen Thema liefern. Thema im September 2008 war „Colors“ (Farben).
Ich war mir sicher, dass ich nicht der einzige sein würde, der den kunterbunten U-Bahnhof Candidplatz in München fotografieren wüde. Und tatsächlich hatte ein anderer Teilnehmer die gleiche Idee – aber etwas anders umgesetzt: Zur Gegenüberstellung betrachten Sie bitte bitte die ersten beiden Panoramen in der Liste. Tipp: Klicken Sie jeweils auf „Open Fullscreen“ für eine Vollbildansicht.
Kriterien
- Das erste Panorama hat krispe, knackige und lebendige Farben.
- Das Panorama ist perfekt ausgeleuchtet.
- Die Säulen scheinen „im Himmel“ des U-Bahnhofs zu verschwinden.
- Aus der Mitte des Bahnsteigs bietet sich eine interessante Perspektive.
- Der Standpunkt ist niedrig gehalten um die Gleise zu verbergen.
- Das Bildmaterial ist aufwendig nachbearbeitet (Danke Christine).
- Es sind keine Kaugummis mehr auf dem Bahnsteig.
- Statt des Werbeplakats findet sich ein Panorama im Panorama.
Nun betrachten Sie das andere Panorama mit Blick auf Standpunkt, Beleuchtung, Bildbearbeitung, Wirkung und Kreativität.
Fazit
Ein Fotoapparat und das Wissen um die Technik der Panoramafotografie macht noch kein perfektes Panoramafoto. Gleiches gilt für Websites: Ein HTML-Editor und grafische Kenntnisse allein reichen nicht, um eine professionelle, mediengerechte Website zu entwickeln.


Jan Kurschewitz |
Montag, 9. Februar 2009, 20:58 Uhr