Dienstag, 27. Mai 2008 von Jan Kurschewitz
Die Internetagentur WebsiteOptimization hat analysiert, in welchem Maße die Dateigröße von Webseiten zugenommen hat. Seit 2003 um das Dreifache! Galt Ende der Neunziger, zu Zeiten von Modemverbindungen, noch die Regel „nicht größer als 10 bis 20 kB“, kümmert sich heute kaum noch eine Agentur um bandbreitenschonende Webseiten.
Ergebnisse der Untersuchung
„Within the last five years, the size of the average web page has more than tripled, and the number of external objects has nearly doubled. While broadband users have experienced somewhat faster response times, dial-up users have been left behind“. Vollständigen Beitrag anzeigen…
Mittwoch, 21. Mai 2008 von Jan Kurschewitz
Heute einen Anruf von einem Dienstleister „im Auftrag von Hewlett Packard“ bekommen – wollte eine Umfrage machen. Einer unserer Kooperationspartner möchte ein weiteres gemeinsames Projekt angehen, zahlt aber seit Wochen seine Rechnungen nicht. Und ein Kunde hat sein Projekt einschlafen lassen, äußert sich aber seit Monaten nicht zur Frage „warum“.
Irgendwie ist man es nicht anders gewohnt, ärgerlich ist derartiges Verhalten aber dennoch. Bernd Röthlingshöfer hat sich mehr Gedanken dazu gemacht und mit einer handvoll Studenten das „Karlsruher Manifest zur fairen Kommunikation“ ausgearbeitet: Wie Menschen angesprochen und umworben werden soll(t)en.
- Ich respektiere mein Gegenüber.
- Ich bin ehrlich.
- Ich rede und höre zu.
- bis 21: weiterlesen bei Bernd Röthlingshöfer…
Wenn mehr nach diesen Spielregeln handeln würden, wäre das geschäftliche Miteinander deutlich entspannter. Aber wir können nicht klagen: mit vielen unserer Kunden pflegen wir ein freundschaftliches Verhältnis und haben unterm Strich viel Spaß in unserem Job.
Dienstag, 18. März 2008 von Jan Kurschewitz
Ein Kommentar
Ein Regime massakriert nicht nur das wohl friedliebendste Volk der Welt, sondern missbraucht Olympia sogar noch als Deckmäntelchen dafür. China hat seit den Massakern 1989 nichts dazugelernt. Es war ein Fehler, die Olympischen Spiele an China zu vergeben.
Soll man die olympischen Spiele in Peking 2008 boykottieren? Die Welt zögert (noch) und die Argumente, dass Sport Grenzen überwindet mögen plausibel klingen. Doch richtig überzeugt bin ich nicht. Andererseits könnte die weltweite Aufmerksamkeit durch die Spiele auch als Mahnung für mehr Menschenrechte genutzt werden.
Das Bildmaterial für die Kampagne „Peking 2008“ (siehe oben) ist über die Reporter ohne Grenzen erhältlich – wie auch T-Shirts mit demselben Motiv.
Mittwoch, 12. März 2008 von Jan Kurschewitz
Wenn ich derzeit schon selbst nicht dazu komme, hier im Blog mehr zu schreiben und Hintergrundinformationen rund um Webdesign und das Arbeiten einer Internetagentur zu liefern, bin ich heute über das Pixelraphix-Blog auf „designfragen.de“ gestoßen.
Noch sind nur wenige Fragen bzw. Antworten vorhanden, aber es finden sich bereits kurze Informationen zu Wieviel kostet eine Website?, was ist ein Corporate Design? und – mein Lieblingsthema: Aber der Neffe meiner Nachbarin macht eine Webseite für 200 Euro?
Die Ausführungen sind kurz und knapp, lassen sich also schnell mal durchlesen – obwohl man zu jedem Thema auch ganze Bücher schreiben könnte.
Freitag, 8. Februar 2008 von Jan Kurschewitz
Wir sind über Weihnachten und den Jahreswechsel mit unserer Agentur in die wunderbar nach unseren Vorstellungen renovierten Räume umgezogen. Alles hat perfekt geklappt. Abbau sämtlicher Büromöbel, Transport von Möbeln und Equipment und Aufbau innerhalb eines Vormittags. Die Telekom hat pünktlich den Telefon‑ und DSL-Anschluss geschaltet (über die Telekomgeschichte demnächst mehr) und nachmittags liefen schon die Rechner. Am nächsten Tag Schränke eingeräumt und Anfang Januar schon produktiv gearbeitet.
Inzwischen ist auch der Besprechungstisch eingetroffen und gestern wurde unsere Küche eingebaut. Damit ist alles bereit für die ersten offiziellen Kundenbesuche! Kaffeemaschinchen folgt in den nächsten Tagen, Besuchstermine werden gerne telefonisch und per Mail entgegengenommen ;-) Nun erhält noch die Aysberg-Website einen Facelift und inhaltliches Update und geht Mitte Februar live. Dann sind wir richtig gut aufgestellt für 2008.

Heute hatte ich endlich mal Zeit, das Gebäude von außen zu fotografieren. Unser Büro ist über die Treppe – links unten im Bild – erreichbar und dann noch ein Stockwerk rauf. Der Eingang befindet sich dort, wo die Außentreppe hinter der roten Wand herausschaut. In den nächsten Tagen kommt noch ein Panoramafoto der nun vollends eingerichteten Räume. Die großen Nordfenster liefern ein perfektes, neutrales Licht zum Arbeiten!
Wir teilen uns die Räume mit der Grafikagentur WerkBLICK, über die wir nun endlich die perfekte Synergie aus Printdesign und Webdesign anbieten können. Auch wenn wir weiter eigenständige Firmen bleiben können wir nun als vollwertige Werbeagentur und Internetagentur auftreten und unsere jeweiligen Kunden umfassend bedienen.
Bitte beachten: Unsere Büroräume befinden sich nun in der Düwellstraße 18 (achtzehn) statt bisher Düwellstraße 16. Alles andere bleibt wie gewohnt bestehen, bitte aktualisieren Sie dennoch Ihre Kontaktdaten.
Freitag, 21. Dezember 2007 von Jan Kurschewitz
Ein Kommentar
Gerrit van Aaken fällt in seinem Blog praegnanz.de unter dem Titel „nicht schon wieder Flashprofilierung“ über die in Flash realisierte Website „WatchBerlin“ her. Man spürt seinen Ärger förmlich, doch führt er sauber die Argumente für und wider Flash auf. Und stößt damit ins Horn einer Vielzahl von Webentwicklern, die in den Kommentaren die Diskussion fortführen.
Wir sind der Meinung, dass Flash mit Bedacht eingesetzt werden sollte und von Haus aus viele Probleme mit sich bringt – so schick animierte Websites anfänglich auf viele User wirken.
Ein paar Gründe gegen Flash
- Flash wird oft nur zur Show ohne Mehrwert eingesetzt,
- die Usability und das Bedienkonzept lassen oft zu wünschen übrig,
- Flash kann auf vielen Geräten nicht korrekt dargestellt werden,
- Suchmaschinen können Flash-Animationen nicht gut indizieren,
- Bookmarks/Lesezeichen lassen sich nur übergreifend setzen,
- der Zurück-Button des Browsers funktioniert nicht,
- das Durchsuchen und Herauskopieren von Text geht nicht,
- das Ausdrucken ist schwierig bis unmöglich.
Man darf es aber nicht nur negativ sehen
Schönes neues Mitmachweb: Bevor es in den Kommentaren von Gerrits Artikel hoch hergeht und die Diskussion abdriftet, stellt sich Mathias Richel, einer der Macher von BerlinWatch der Diskussion und stellt Argumente in den Raum die zumindest zeigen, dass man sich im Vorfeld Gedanken gemacht hat.
Wenn Kunden Flash wünschen, setzen wir uns mit ihren Ideen zuerst einmal auseinander und erörtern Sinn, Zielgruppe und Machbarkeit.
- Erstens muss man unterscheiden zwischen kompletten Flash-Websites (schwierig zu realisieren und selten befriedigend) und kleinen Flash-Elementen innerhalb von HTML-Websites (richtig gemacht durchaus noch vertretbar).
- Zweitens lässt sich ein Kunde, der sich eine Flash-Animation wünscht, mit guten Argumenten beraten, dass es kein langatmiges, vorgeschaltetes „Intro“ sein muss, sondern die Animation nur auf Wunsch (per Link auf Detailseite o.ä.) abgespielt wird oder aber so in eine HTML-Webseite integriert wird, dass der Besucher sich bereits mit den Inhalten auseinandersetzen kann und nicht zu sehr abgelenkt wird.
- Drittens kann Flash für manche Zielgruppen, wie sie wohl z.B. von WatchBerlin angestrebt wird, tatsächlich ansprechend sein und den Nerv der Leute treffen.
Finden Sie Flash gut? Nervt Sie Flash? Wo ist der Einsatz von Flash „erlaubt“?