Aysberg-Blog Weblog einer Internetagentur

fink – ein neues Stadtmagazin in Freising

Freitag, 21. August 2009 von Jan Kurschewitz

Letztens entdeckt: fink – das Magazin. Ich hielt es zuerst für ein Einrichtungsmagazin (das soll keine wertende Feststellung sein). Erst auf den zweiten Blick erkannte ich als Covermotiv eine Aufnahme aus dem uns benachbarten Prinzregentenpark (ehemalige Vimykaserne) und nahm es mit – es ist kostenlos (aber nicht umsonst, wie das Cover vermerkt).

Beim Durchblättern ist mein erster Gedanke: „Jetzt wird Freising modern“! Ein genial geradliniges, unaufgeregtes Layout, das richtig Lust auf mehr macht. Kein Kessel Buntes wie im Puccini oder anderen Stadtmagazinen.

Denen will fink offensichtlich auch gar nicht Konkurrenz machen, denn es stehen nicht Veranstaltungstipps im Vordergrund (gibt es aber auch). Es gibt lange, interessante Reportagen mit Freising-Bezug (die Schlüterhallen) und interessante Features wie ein Hausbesuch bei unserem Oberbürgermeister Thalhammer oder „Timmi geht essen“, bei dem Freisinger Lokale getestet werden. Zwischendrin sehr nette Ideen, wo zum Beispiel mit Leuten „in der Schlange“ Kurzinterviews geführt werden.

Sollen wir Werbung schalten?

Ich hatte sofort überlegt, in der nächsten Ausgabe des fink (kommt Ende August) Werbung zu schalten. Doch als Zielgruppe gelten wohl eher junge Freisinger, Szenevolk und Studenten. Ob Aysberg darüber Unternehmen ansprechen kann?

Also mal mitnehmen, wenn es irgendwo ausliegt. Man kann das Magazin auch günstig für 2,50 Euro monatlich abonnieren. Und ich bin jetzt auf der Suche nach den ersten beiden Ausgaben, deren Reportagen und Interviews sich allerdings auch auf der Website nachlesen lassen. Das Webdesign ist fast genauso schön wie das Magazin, ersetzt aber nicht das wohlige Gefühl des Durchblätterns und den Geruch von Druckerfarbe…

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Freitag, 21. August 2009, 21:58 Uhr
Kategorie-Icon Freising, Marketing
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Firmen informieren sich im Internet über Bewerber

Freitag, 21. August 2009 von Jan Kurschewitz
4 Kommentare

Wie die Tagesschau und einige Internet-Newsdienste heute berichten, informieren sich immer mehr Firmen über Bewerber im Internet und laden dann womöglich gar nicht erst zum Vorstellungsgespräch.

Für uns kaum überraschend. Dem Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) war das aber tatsächlich eine Studie wert mit dem sperrigen Titel: „Umfrage zu Haltung und Ausmaß der Internetnutzung von Unternehmen zur Vorauswahl bei Personalentscheidungen„.

Natürlich recherchieren wir

Selbstverständlich checken wir Bewerber z.B. auf die seinerzeit von uns ausgeschriebene Stelle als Webdesigner/Webdesignerin kurz durch. Viele haben ohnehin eine XING-Seite oder eine eigene Website mit Profil bzw. Online-Bewerbung. Von vielen finden wir Postings in Foren oder Kommentare zu Blogbeiträgen, je nach bemühtem Online-Tool auch Amazon-Wunschlisten oder Youtube-Videos. Das ist oft gut, gibt vielleicht sogar einen Ansatz für etwas Small Talk und aussagekräftiger als weichgewaschene Bewerbungsfloskeln.

Verdächtig wäre es bei der Zielgruppe „Webdesigner“ oder „Webentwickler“, wenn man über einen Bewerber gar nichts finden würde. Denn wer in unserer Branche tätig ist, sollte auch aktiv am Internetgeschehen teilnehmen und wird sich hoffentlich mit guten Beiträgen im Web beteiligen. Noch schöner, wenn man seinen Namen sogar als kreativen Webdesigner im Impressum einer ästhetischen Firmen-Website findet.

Schlechte Nachbarschaft

„Gar nichts finden“ ist eher selten. Ein potentieller Bewerber namens „Peter Müller“ würde dagegen in der Anoynmität der Masse untergehen und wäre schwer zu recherchieren. So muss man bei jeder Recherche auch darauf achten, nicht andere Personen mit identischem Namen wie dem des Bewerbers zu berücksichtigen.

So brachte eine Recherche kürzlich ein Gerichtsverfahren in Pennsylvania, USA zutage, bei dem eine Person gleichen Namens illegaler Methoden beim Betrieb eines Fitnesstudios bezichtigt wurde.

Probe aufs Exempel: Sich selbst googeln

Jeder Bewerber sollte mal nach seinem eigenen Namen recherchieren und prüfen, in welcher Nachbarschaft er sich befindet. Und einen potentiellen Arbeitgeber gegebenenfalls darauf hinweisen, wenn Namensvettern im Web unvorteilhaft rüberkommen. Auch das zeugt von Medienkompetenz.

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Freitag, 21. August 2009, 21:54 Uhr
Kategorie-Icon Agenturleben, Suchmaschinen
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Schweinegerippe in Deutschland bestätigt

Mittwoch, 29. April 2009 von Jan Kurschewitz

Der eine Fehler war, dass der Radio-Energy-Moderator heute morgen immer von Schweinepest redete statt von der Schweinegrippe.

Den anderen Fehler findet man in den Suchmaschinen, wo vermehrt gemeldet wird, dass der erste Fall von Schweinegerippe aufgetreten ist (man beachte das überzählige „e“). Ich kenne Schweinegerippe jedoch nur von Biergartenbesuchen nach Verzehr von Spare Ribs – und das ist üblicherweise keine Meldung wert?!

Das Verhältnis von Schweinegrippe zu Schweinegerippe liegt bei Google heute bei 646.000 zu 3.600 (ca. 0,6%). Google fragt aber nach, ob man nicht vielleicht doch die Grippe – also die Schweine-Influenza – meint… Das Aufhebens um diese Meldung ist meiner Meinung nach also viel zu groß… Vollständigen Beitrag anzeigen…

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Mittwoch, 29. April 2009, 22:19 Uhr
Kategorie-Icon Unterhaltsames
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Trockeneisstrahlen und Trockeneisreinigung

Freitag, 20. Februar 2009 von Jan Kurschewitz
Ein Kommentar

Trockeneisstrahlen und TrockeneisreinigungWissen Sie was Trockeneisstrahlen ist? Auch bekannt unter dem Begriff „Trockeneisreinigung“?

Nein, wir sind nicht unter die Anbieter professioneller Reinigung gegangen, möchten mit diesem Beitrag aber unseren neuen Kunden, die DryIceAge GmbH in Moosburg vorstellen. Diese hat sich auf die Dienstleistung Trockeneisstrahlen spezialisiert. Und wir entwickeln die neue Website.

So funktioniert Trockeneisstrahlen

Beim Trockeneisstrahlen wird gefrorenes Kohlendioxid in Form von kleinen Eiskörnchen (Pellets) mit Druck auf verschmutzte Oberflächen gestrahlt. Dabei gefriert der Schmutz, wird spröde und springt durch mechanischen Druck und das Verdampfen des Kohlendioxids vom Untergrund ab.

Dabei werden keine agressiven Chemikalien oder sonstige Stoffe, die Rückstände hinterlassen, eingesetzt. Auch bleibt kein Strahlgut zurück, wie beim Sandstrahlen, das ohnehin keine schonende Reinigungsmethode ist.

Interessant: Trockeneisreinigen ist eine umweltfreundliche Reinigungsmethode. Das verwendete Kohlendioxid ist in der Industrie ohnehin entstanden und wird, statt direkt in die Umwelt zu entweichen, für das Trockeneisreinigen quasi „ausgeliehen“.

Einsatzgebiete der Trockeneisreinigung

Trockeneisstrahlen findet Anwendung in der Lebensmittelindustrie (“saubere“ Reinigung), in der Druckindustrie (Lacke entfernen) und in der Automobilbranche (KFZ-Instandsetzung, Fahrzeugaufbereitung von z.B. Oldtimern, etc.). Man kann aber auch Gebäude, Fassaden oder Denkmäler reinigen (Graffitis) und in sämtlichen Industriezweigen hartnäckige Rückstände kostengünstig entfernen.

Das Trockeneisstrahlen kann vor Ort erfolgen – z.B. bei großen Maschinen, Schaltschränken oder Denkmälern. Die Geräte zur Trockeneisreinigung sind aber mobil, so dass die Firma DryIceAge auch zu Kunden vor Ort kommt –mindestens bayernweit, wenn nicht bundesweit. Egal ob großes Unternehmen, kleines Gewerbe oder Privatkunde.

Saubere Arbeit

Mit diesem Blogbeitrag möchten wir unserem Kunden etwas Kraft in den Suchmaschinen verleihen – schon bevor die Website online geht. Es ist auch für uns ein Experiment, wie weit man die Positionen für Begriffe wie Trockeneisstrahlen und Trockeneisreinigung verbessern kann.

Auf die Idee sind wir durch Thomas Kilian gekommen. Danke!

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Freitag, 20. Februar 2009, 21:35 Uhr
Kategorie-Icon Referenzen, Suchmaschinen
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Panoramafotos und Panoramafotos

Montag, 9. Februar 2009 von Jan Kurschewitz
3 Kommentare

Was für Websites gilt, gilt auch für die Panoramafotografie (eine unserer speziellen Dienstleistungen): Es gibt qualitativ hochwertige Panoramafotos und es gibt „halt noch so ein Panoramafoto“-Panoramafotos.

Panoramafoto der U-Bahnstation Candidplatz München

Panoramafotos beim World Wide Panorama

Um diese Aussage visuell zu unterstreichen liefere ich zwei Panoramafotos des letzten World Wide Panoramas. Das ist ein Event, bei dem Panoramafotografen aus der ganzen Welt ihre fotografische Umsetzung zu einem vorgegebenen Thema liefern. Thema im September 2008 war „Colors“ (Farben).

Ich war mir sicher, dass ich nicht der einzige sein würde, der den kunterbunten U-Bahnhof Candidplatz in München fotografieren wüde. Und tatsächlich hatte ein anderer Teilnehmer die gleiche Idee – aber etwas anders umgesetzt: Zur Gegenüberstellung betrachten Sie bitte die ersten beiden Panoramen in der Liste. Tipp: Klicken Sie jeweils auf „Open Fullscreen“ für eine Vollbildansicht.

Kriterien

  • Das erste Panorama hat krispe, knackige und lebendige Farben.
  • Das Panorama ist perfekt ausgeleuchtet.
  • Die Säulen scheinen „im Himmel“ des U-Bahnhofs zu verschwinden.
  • Aus der Mitte des Bahnsteigs bietet sich eine interessante Perspektive.
  • Der Standpunkt ist niedrig gehalten um die Gleise zu verbergen.
  • Das Bildmaterial ist aufwendig nachbearbeitet (Danke Christine).
  • Es sind keine Kaugummis mehr auf dem Bahnsteig.
  • Statt des Werbeplakats findet sich ein Panorama im Panorama.

Nun betrachten Sie das andere Panorama mit Blick auf Standpunkt, Beleuchtung, Bildbearbeitung, Wirkung und Kreativität.

Fazit

Ein Fotoapparat und das Wissen um die Technik der Panoramafotografie macht noch kein perfektes Panoramafoto. Gleiches gilt für Websites: Ein HTML-Editor und grafische Kenntnisse allein reichen nicht, um eine professionelle, mediengerechte Website zu entwickeln.

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Montag, 9. Februar 2009, 20:58 Uhr
Kategorie-Icon Bildbearbeitung, Panoramafotografie
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Freising grüßt Dorsten

Dienstag, 2. Dezember 2008 von Jan Kurschewitz

Hier im Blog ist es zur Zeit etwas ruhig – ganz im Gegensatz zum regen Treiben bei uns in der Agentur. Jeder will noch, jeder muss noch: dieses Jahr Geld ausgeben, so scheint es.

Ein Artikel im sehr lesenswerten Design-Tagebuch schreit allerdings geradezu nach einem Beitrag. Nachdem wir es uns mit der Stadt Freising aufgrund unserer Kritik an der neuen Freising.de-Website und einem weiteren Nachschlag vermutlich ohnehin verscherzt haben, gießen wir gleich nochmal Öl ins Feuer.

Achim Schaffrina hat in einem außergewöhnlich kurzen Beitrag zum Relaunch der Stadt Dorsten (ist wohl auch im Dezember-Stress) mit dem Satz gewürdigt:

„‚Wir haben absichtlich keine externen Fachleute engagiert‘, sagte Dorstens Bürgermeister Lambert Lütkenhorst anlässlich des jüngst durchgeführten Relaunchs.“

Die vielen Kommentare (derzeit über 40) auf den Beitrag sind interessant zu lesen und treffen zu großen Teilen auch für den Auftritt der Stadt Freising zu.

Die Parallelen zur Stadt Freising: Zu glauben, man hätte intern das Know-how und der Trugschluss, dass der Einsatz der eigenen Mitarbeiter „nichts kostet“.

Mein Lieblingskommentar:

„Der Satz geht weiter: ‚Wir haben absichtlich keine externen Fachleute engagiert, weil mein Neffe das für 50 Euro und ‚n Bobbycar macht.‘ Wer billig kauft, kauft zweimal – eine Rechnung, die immer aufgeht.“

Links:

Nachtrag (4.12.2008): Die unter Webentwicklern bekannten Webkrauts haben im Rahmen ihres Adventskalenders das Thema „Stadt 2.0: Interaktiv und Barrierefrei“ aufgegriffen. Der Artikel ist sehr informativ für Städte und Gemeinden und weniger an Entwickler gerichtet. Lesenswert sind auch die Kommentare.

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Dienstag, 2. Dezember 2008, 19:10 Uhr
Kategorie-Icon Freising, Webdesign, Webstandards
Kommentar-Icon 0 Kommentare | Kommentar schreiben