Sigi Bütefisch fragt sich in seinem Frischfisch-Blog (dort geht es nicht wirklich um Fisch): Wann sind Kunden zufrieden? Nicht dann, wenn die Leistung des Lieferanten möglichst billig war, sondern wenn das Verhältnis aus Nutzen und Kosten maximal ist:
Die Lösung liegt im Nutzen für beide Seiten. Ein erfolgreicher „Lieferant” muss nicht billig sein, sondern Nutzen generieren. Das heißt, der Kunde muss mehr von der eingekaufte „Leistung” profitieren, als diese ihn kostet. Um diese Differenz, um diesen Gewinn geht es bei wirklicher Kundenzufriedenheit.
Anhand Sigis einfachen Rechenbeispiels wird nachvollziehbar, dass es im Angebot nicht auf die kleinste Zahl unter dem Strich ankommt. So anschaulich hätte ich das nicht erklären können.

Jan Kurschewitz |
Montag, 16. April 2007, 20:54 Uhr
Ich freue mich über das Lob „Anschaulich erklären”. Dazu hat Einstein schon alles gesagt:„Ein Beispiel ist nicht eine Art etwas zu erklären, sondern die Einzige.
Mikro‑ökononisch betrachtet läßt sich das auch noch grafisch zeigen! Da in der Mikro‑Ökonomie Anbieter und Nachfrager immer rationale Präferenzen haben, lassen sich diese mittels Angebots‑ und Nachfragekurve mathematisch darstellen. Das Optimum wird im Schnittpunkt beider Kurven erreicht….
Im wirklichen Leben weiss der Kunde oft nicht was er will und ist daher schwer zufriedenzustellen, oder?