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Klebt Ihre Website schon im Schaufenster?

Freitag, 15. Juni 2007 von Jan Kurschewitz
4 Kommentare

einstieg-fahrausweis.jpgJedem Kunden empfehlen wir, seine Website aktiv zu vermarkten: Die Internetadresse (URL) sollte auf allen Geschäftspapieren (Visitenkarten, Briefen, Rechnungen, etc.) stehen; in Kundengesprächen und Telefonaten kann darauf verwiesen werden; etc. Voraussetzung ist natürlich, dass die Website ansprechend, informativ und aktuell ist.

Eine einfache und kostengünstige Möglichkeit für Ladengeschäfte wird meist außer acht gelassen: Die Webadresse im Schaufenster! In Freising habe ich das bisher nicht gesehen. Demnächst hoffentlich schon: Unsere neue Kundin, eine Freisinger Fotografin, fand die Idee in unserem letzten Meeting sehr gut.

Wie wäre das: Sie haben ein Ladengeschäft, lassen eine professionelle Website erstellen und widmen zum Launch Ihre komplette Schaufensterdeko dem Thema „unsere Website“? So einfach die Idee und so leicht und günstig umzusetzen! Und Aktion hin oder her: Was kostet das Erstellen eines Aufklebers mit Ihrer Webadresse?

Einmal hieß es von einem Kunden „wir wollen keine Werbung im Schaufenster“. Wie bitte? Das selbe Geschäft stellt regelmäßig einen stockfleckigen Alu-Klappständer vor die Tür und bestückt diesen mit handgeschriebenen, neongelben Fotokartons.

Man muss ja nicht das Schaufenster großflächig zukleben wie man es allenortens mit „Sale“, „Reduziert“ und „Alles mus raus“ sehen kann.

Warum ist eine Webadresse im Schaufenster sinnvoll?

  1. Außerhalb der Öffnungszeiten kann ein Geschäft auf seine Präsenz im Web hinweisen. Nach Kino, Kneipenbesuch oder beim Sonntagsbummel kommen immer Leute an Ihrem (dann leider geschlossenen) Laden vorbei.
  2. Was ist leichter zu merken als eine prägnante Webadresse? Wo man auf der Website dann auch noch alles über das Geschäft nachlesen kann: Adresse, Telefonnummer, Öffnungszeiten!
  3. Viele Leute „trauen sich“ nicht in ihnen unbekannte Geschäfte rein. Man will doch nur gucken, vielleicht wird einem was aufgedrängt, sieht doch so teuer aus, etc. Genau dies sind die Zielpersonen für eine URL im Fenster. Zuhause ab auf die Website: Informieren, präsentieren, sympathisch umworben werden – Eis gebrochen. Und das zuerst einmal ganz anonym!
  4. Ein paar Aufkleber sind schnell und günstig zu haben. Online bestellen. Ein paar Tage später für ein paar Euro im Postkasten haben. Aufkleben. Fertig. Wer keine Aufkleber am Fenster mag, kann auch eine schön gestaltete Karte mit der Webadresse ins Schaufenster legen.

Habe ich schon gesagt, dass ich diese transparenten Aufkleber liebe, die wie Milchglas wirken? Dezent unten in der Ecke des Schaufensters… Sehr stilvoll!

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Freitag, 15. Juni 2007, 14:30 Uhr
Kategorie-Icon E-Commerce, Freising, Marketing
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3 Kommentare zu diesem Beitrag

  1. Kommentar 1
    Autor-Icon Matthias
    Datums-Icon 15. Juni 2007 um 16:05 Uhr

    Eine sehr gute Idee! Das sollte eigentlich schon längst Standard sein. Aber bei uns in der Gegend haben die meisten Händler noch gar keine Website…

  2. Kommentar 2
    Autor-Icon Da Stefan von typneun
    Datums-Icon 20. Juni 2007 um 07:36 Uhr

    „Aber bei uns in der Gegend haben die meisten Händler noch gar keine Website…“ Genau DAS ist der Punkt, auf den Jan zwischen den Zeilen hinauswollte – glaube ich… ;)

  3. Kommentar 3
    Autor-Icon Jan Kurschewitz (Aysberg)
    Datums-Icon 20. Juni 2007 um 07:52 Uhr

    Stefan, Du hast Recht: Betriebsblind, bzw. in der eigenen Branche „gefangen“ erschreckt man oft, wie das echte Leben den Möglichkeiten und Entwicklungen hinterherhinkt. So reden alle – nein: ein paar Wenige – von „Web 2.0“ und da draußen sind noch nicht mal alle im Web 1.0. angekommen (siehe meinen Beitrag „Sind Sie Web 2.0 oder Web 0.0?“).

Ein Verweis (Trackback) aus einem anderen Blog

  1. Autor-Icon Trackback von Aysberg-Blog
    Datums-Icon 29. Juni 2007 um 22:29 Uhr

    Zwei städtische Geschäfte-Portale im Vergleich…

    Im letzten Beitrag schrieb ich über Aufkleber mit der geschäftseigenen Webadresse im Schaufenster. Auf diese einfache Idee bin ich auf Besuch in Norwich (Norfolk, Großbritannien) schon vor drei Jahren gekommen. Dort habe ich auch das Sh…

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