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Google Street View in Freising!

Freitag, 26. September 2008 von Jan Kurschewitz
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Noch ist „Google Street View“ in Deutschland nicht gestartet. Nach den USA, Japan und Australien sollen die Panoramaaufnahmen der Straßen deutscher Städte aber in den nächsten Monaten in den Google-Dienst „Google Maps“ aufgenommen werden.

In vielen größeren deutschen Städten sind in den letzten Monaten die markanten Autos mit Kameramast auf dem Dach gesichtet worden, es kursieren auch einige Beweisfotos im Netz (Foto links ist aus Berlin). Angeblich sind einige Städte schon fertig fotografiert, Google hält sich bezüglich Starttermin jedoch bedeckt.

Was ist Street View?

Bei Google Street View handelt es sich um Panoramabilder, die von einem mit einer speziellen Kamera ausgestatteten PKW aufgenommen wurden. Über Google Maps kann man diese dann aufrufen und eine Strecke virtuell abzufahren.

Aktiviert man in Google Maps die Straßenansichten (sofern in der gewählten Ansicht/Stadt verfügbar) und klickt auf einer der blau markierten Straßen, wird das am nächsten gelegene Panorama angezeigt.

Das Bild ist dann mit der Maus um 360° drehbar. Mit einer in das Bild integrierten Navigation kann man zum nächsten und vorherigen Panorama springen.

Das Google-Auto in Freising

Heute mittag beim beiläufigen Blick aus unserem Agenturfenster reißt es mich fast vom Stuhl als draußen eines der Google-Autos langsam vorbeifährt. Schwarz, mit besagtem Kameramast und Google-Aufkleber auf dem Heck. Große Aufregung hier in der Agentur, aber keine Kamera griffbereit…

Ob Google plant, Street View in Deutschland gleich flächendeckend zu starten? In den USA ging es ja eher gemächlich Großstadt für Großstadt los.

Angesichts der vielen Sichtungen und einem Kamerafahrzeugen nun auch im 45-Tausend-Einwohner-Freising scheint Google jedenfalls sehr fleißig zu sein. Was wiederum Skeptiker auf den Plan ruft.

Die Angst der Datenschützer

Auf den Fotos sind Gesichter, Nummernschilder und viel mehr zu erkennen. Allerdings werden diese seit Mai 2008 durch eine Software unkenntlich gemacht. Ob dies aber den Datenschützern und besorgten Bürgern reichen wird? Unter Umständen kann Street View dem Image des Google-Konzerns schaden, der anfangs vielen sympathsich war, nun aber als oft Datenkrake bezeichnet wird.

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Freitag, 26. September 2008, 23:41 Uhr
Kategorie-Icon Agenturleben, Freising, Panoramafotografie
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