Wenn Sie alle Schritte aus dem ersten Teil befolgt haben, verfügen Sie über einen Link von einer Ihrer Webseiten auf Ihre Adresse in Google Maps.
OK. Ihre Karte ist aber einerseits langweilig, weil sie wie alle Google-Map-Ergebnisse aussieht, andererseits wäre es doch schön, wenn Sie noch ein paar Informationen zu Ihrer Adresse ergänzen könnten. Können Sie…
Die drei Beiträge aus dieser Reihe „Google Maps nutzen“:
- Google Maps von einer Webseite verlinken
- Google Maps geht noch weiter! (dieser Beitrag)
- Google Maps vollständig in die eigene Website einbinden
Hinweis: Auch wenn es bei Google Maps „meine Karten“ heißt, können Sie Ihre angepasste Karte auch öffentlich zugänglich machen. Wäre ja langweilig, wenn die ganze Mühe nur zur eigenen Verwendung wäre.
1. Unter „meine Karten“ speichern
Speichern Sie die in Teil 1 erstellte Karte als Bookmark, indem Sie „Unter ‚Meine Karten‘ speichern“ in der Sprechblase klicken. Um die Karte speichern zu können, benötigen Sie einen Google Account. Dieser ist kostenlos und gilt für viele weitere Google-Dienste. Wie Sie ihn beantragen erfahren Sie nach Klick auf den genannten Link.

2. Angaben in der Sprechblase erweitern
Sobald Sie Ihre Karte in Ihrem Google Account abgespeichert haben, können Sie mit den in der Sprechblase angebotenen Funktionen Ihre Karte verändern.
- Titel: Ändern Sie den Titel Ihres Standorts in der Sprechblase.
- Marker: Wählen Sie ein anderes Icon aus (z.B. eine Fahne).
- Formatieren Sie wie wild Ihre Texte (bzw. lassen Sie es lieber).
- Ergänzen Sie die Texte, die später in der Sprechblase erscheinen z.B. durch Telefonnummer, Webadresse, oder auch Fotos!

3. Karte um grafische Elementen erweitern
Zusätzlich zu Ihrer Sprechblase können Sie noch weitere Elemente auf Ihrer individuellen Google Map hinzufügen.
Nutzen Sie dazu die Icons links oben in der Karte (rechts neben der Navigationsleiste):
- Ortsmarken hinzufügen: Setzen Sie weitere Marker in die Karte, ändern Sie deren Icons und beschriften Sie sie individuell.
- Linien zeichnen mit der Maus: Über Anfasser am Anfang, Ende und zwischendrin können Sie die Linie auch nachträglich verändern.
- Formen zeichnen: Setzen Sie geschlossene Formen in Ihre Karte, die eine transparente Füllung beliebiger Farbe haben. Wie alle Elemente können Sie auch hierfür Titel und formatierte Beschreibungen eingeben sowie deren Farben, Stärke und Transparenz anpassen.
4. Das Ergebnis
Die Karte wurde im Google Account als „öffentlich“ abgespeichert und ist damit frei zugänglich. Hier die Demonstration der Google-Karte aus diesem Tutorial.
Maplets hinzufügen
Maplets, von Google auch „Content“ genannt, sind Funktionen, die von Entwicklern für die Allgemeinheit bereitgestellt wurden und die Sie einfach in Ihre eigene Karte einbinden können. In diesem Beitrag gehe ich nicht weiter auf Maplets ein.
Probieren Sie einfach die verschiedensten Maplets aus der Liste aus, indem Sie auf „Content hinzufügen“ klicken. Viele sind eher nicht für den deutschen Markt geeignet und würden Ihre individuell erstellte Karte vermutlich überladen.

Fazit dieses zweiten Tutorials
Expermientieren Sie einfach und entwerfen Sie Ihre individuelle Karte. Im dritten Teil dieses Tutorials werden Sie lernen, wie man Google Maps nicht nur extern verlinkt, sondern vollständig eigene Webseiten einbindet.
Die drei Beiträge aus dieser Reihe „Google Maps nutzen“:
- Google Maps von einer Webseite verlinken
- Google Maps geht noch weiter! (dieser Beitrag)
- Google Maps vollständig in die eigene Website einbinden


Jan Kurschewitz |
Montag, 10. September 2007, 9:32 Uhr