Dan Wineman hat in seinem Blog „Venomous Porridge“ eine herrliche Unterhaltung niedergeschrieben, die er alle paar Wochen mal führt: „A conversation I have every month or so“. Ich möchte hier keine deutsche Übersetzung anbieten, die den Reiz des Originals nicht rüberbringen würde. Nur soviel: Es geht um die Konversation seines iPhones mit einer Restaurant-Website. Alles was er sucht sind die Öffnungszeiten!
Kategorie "Web 2.0"
Wenn ein iPhone mit einer Restaurant-Website spricht…
Heute, drei Wochen nach dem verpatzten Relaunch von freising.de gereicht es endlich zu einer Meldung auf der Titelseite der Landkreisausgabe der Süddeutschen Zeitung (Freisinger SZ). Vielleicht ist auch das ein Zeichen, dass man „da draußen“ das Thema Internet immer noch nicht ernst nimmt.
Einen richtig guten Onlineshop zu realisieren kostet Geld. Webdesign kann jeder (möchte mancher glauben), Programmieren vielleicht auch. Wenn beides in einem Projekt – z.B. einem Onlineshop – professionell zusammengebracht werden soll, wird es schon schwieriger. Einen rundum brauchbaren Shop zu entwickeln ist anspruchsvoll. Auch für uns. Ehrlich.
Ich bin natürlich auch bei Xing dabei, allerdings nur mit dem kostenlosen Basic-Account. Manch einer macht über Xing große Geschäfte oder nutzt es zumindest intensiv zum Networken. Ich selbst sehe für mich nicht den großen Nutzen. Klar, dass man verfolgt, wo seine Klassenkameraden geblieben sind und um wie viele Ecken man diesen oder jenen kennt oder welche Pappnase das schlimmste Foto hat.
Wie kann man Endanwendern und noch mehr den Unternehmen bewusst machen, dass das Internet nichts Kompliziertes ist und man einfach mal anfangen muss? Und dass es mit einem Internetauftritt alleine nicht getan ist, sondern man das Internet auch aus eigenem Antrieb intensiv nutzen sollte?

Jan Kurschewitz |
24. Februar 2010 |