Ich bin natürlich auch bei Xing dabei, allerdings nur mit dem kostenlosen Basic-Account. Manch einer macht über Xing große Geschäfte oder nutzt es zumindest intensiv zum Networken. Ich selbst sehe für mich nicht den großen Nutzen. Klar, dass man verfolgt, wo seine Klassenkameraden geblieben sind und um wie viele Ecken man diesen oder jenen kennt oder welche Pappnase das schlimmste Foto hat.
Kategorie "Marketing"
Offensichtlich mangelt es vielen PR-Leuten an dem notwendigen Handwerkszeug. Immer wieder angemahnt wurden informative, aktuelle, kurze und vor allem sachliche Texte. Wer Pressearbeit mit Werbung verwechselt, bestätigt nicht nur die negativen Erfahrungen vieler Journalisten, sondern schmälert auch die Chancen auf eine positive Resonanz.
Pressearbeit ist auch für kleine Unternehmen sinnvoll
Wenn ich mit unseren Kunden – kleinen und mittelständischen Unternehmern – spreche, empfehle ich ihnen hin und wieder Pressearbeit als Werkzeug, um ihr Unternehmen und ihre Website bekannter zu machen. Viele glauben, dass nur große Konzerne Pressemitteilungen verfassen. Ich dachte auch so. Bis ich in den Anfangsjahren unserer Agentur an einer Gründer-Veranstaltung teilnahm, bei der eine Journalistin anschaulich erklärte, wie man als Startup Pressemitteilungen verfasst und richtig einsetzt.
Im letzten Beitrag schrieb ich über Aufkleber mit der geschäftseigenen Webadresse im Schaufenster. Auf diese einfache Idee bin ich auf Besuch in Norwich (Norfolk, Großbritannien) schon vor drei Jahren gekommen. Dort habe ich auch das Shopping‑/Stadt-Portal von Norwich gefunden, das ich in diesem Beitrag dem Freisinger Pendant gegenüberstellen will.
Wie wäre das: Sie haben ein Ladengeschäft, lassen eine professionelle Website erstellen und widmen zum Launch Ihre komplette Schaufensterdeko dem Thema „unsere Website“? So einfach die Idee und so leicht und günstig umzusetzen! Und Aktion hin oder her: Was kostet das Erstellen eines Aufklebers mit Ihrer Webadresse?
Bei einem Kundengespräch wurde ich letzte Woche auf drei hervorragende Werbespots hingewiesen. Super in Szene gesetzt, genialer Schauspieler, witzige Ideen.
Das sind doch mal drei Beispiele, wofür man Spracherkennungssoftware wirklich brauchen kann. Und gleichzeitig der Beweis, wie man mit Spots, die man bei Youtube und Co einstellt, viral Werbung machen kann.

Jan Kurschewitz |
6. Juli 2007 |