Wie erklärt man seinen Kunden, was „Webstandards“, „semantischer Code“ und „Barrierefreiheit“ sind? Und wie vermittelt man ihnen dann auch noch, dass das Ganze sinnvoll ist, auch wenn für die zukünftigen Besucher die Webseiten mit oder ohne „diesem Kram“ fast genau gleich aussehen werden? Und dass das Ganze nunmal etwas mehr kostet?
Monatsarchiv für March 2007
Vier Online-Zeitungen und dreimal Code aus der Vergangenheit
In vorauseilendem Gehorsam hat letztens wieder ein Kunde „lieber mal zu viele“ Angaben ins Impressum seiner Website gepackt. Unter anderem auch seine Steuernummer. Das ist nicht nur unnötig, sondern öffnet auch Missbrauch Tür und Tor. Ich finde es kritisch genug, dass man seine Steuernummer auf Rechnungen angeben muss – wenn man keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer hat.
Gestern wurde es mal wieder spät abends, bis das Konzept für einen Interessenten fertig war. Da ich ihm versprochen hatten, er würde es heute in seiner Post finden, zählte ich auf Freisings besten Briefkasten. Und der hat seine letzte Leerung um 23:30 Uhr!
Haben Sie auch schon mal in Google nach „Internetagentur“ gesucht? Oder nach „Webdesign“? Und dann über drei Millionen (Internetagentur) bzw. 87 Millionen (Webdesign) Ergebnisse gefunden? Angesichts der stetig steigenden Zahl von Webseiten führt so ein Schuss mit der Schrotflinte zu immer zufälligeren und damit unbefriedigenderen Suchergebnissen.

Jan Kurschewitz |
12. March 2007 |