Aysberg-Blog Weblog einer Internetagentur

Google Analytics qualifiziert

Sonntag, 18. April 2010 von Jan Kurschewitz
Ein Kommentar

google-analytics-iq.pngIch habe letzte Woche den Test „Google Analytics Individual Qualification“ absolviert – und bestanden!

Wir setzen bei Aysberg für unsere Kunden schon länger auf Google Analytics. Die Erfahrung, die ich mit den diversen Anforderungen der Kundenwebsites gesammelt habe, kam mir beim Test zugute. Der Test war so eine Art Selbstkontrolle. Vorher habe ich mich mit einer Kollegin durch die Präsentationen in der sogenannten „Conversion University“ gearbeitet (ein paar Stunden Aufwand). Vollständigen Beitrag anzeigen…

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Sonntag, 18. April 2010, 14:08 Uhr
Kategorie-Icon Allgemein, Google Analytics
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Wenn ein iPhone mit einer Restaurant-Website spricht…

Mittwoch, 24. Februar 2010 von Jan Kurschewitz

Dan Wineman hat in seinem Blog „Venomous Porridge“ (Giftige Grütze) eine herrliche Unterhaltung niedergeschrieben, die er alle paar Wochen mal führt:

A conversation I have every month or so

Ich möchte hier keine deutsche Übersetzung anbieten, die den Reiz des Originals nicht rüberbringen würde. Nur soviel: Es geht um die Konversation seines iPhones mit einer Restaurant-Website. Alles was er sucht sind die Öffnungszeiten!

Öffnungszeiten und Kontaktdaten – aber zackig!

Dans Beitrag lässt mich als Webentwickler natürlich wieder einmal darüber sinnieren, warum so wenig Websites ihre Öffnungszeiten (Restaurants, Geschäften, Behörden) oder Kontaktdaten (alle Firmen die Websites haben) nicht prägnant auf die Startseite setzen!? Oft ist die Homepage eines Unternehmens schneller aufgerufen, als dass man in seinen Kontakten sucht.

Am besten stehen die wichtigsten Kontaktdaten (und Öffnungszeiten) auch noch in der Fußzeile aller weiteren Seiten. Dann kann man der Freundin die ansprechende Selbstdarstellung des Restaurants ausdrucken und hat auch gleich die Reservierungs-Telefonnummer parat, wenn sie auf das Date anspringt!

Was dann wieder weiterführt zu der Frage, warum so wenig Websites ein Druck-Stylesheet haben. Ohne wird die Reservierungs-Nummer womöglich genau in dem Bereich liegen, der auf DIN A4-Ausdrucken rechts oft abgeschnitten erscheint… – und das Date platzt! Aber dazu irgendwann anders mehr.

Sind die Kontaktdaten und Öffnunszeiten auf Ihrer Website gut sichtbar angebracht? Was möchten Sie als Unternehmen im Web denn erreichen? Dass Interessenten Kontakt aufnehmen – ausgenommen Sie betreiben einen Onlinehop, wo man gefälligst kaufen und nicht lange nachfragen soll!

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Mittwoch, 24. Februar 2010, 10:48 Uhr
Kategorie-Icon Agenturleben, Unterhaltsames, Web 2.0
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„123456“ ist ein schlechtes Passwort

Mittwoch, 3. Februar 2010 von Jan Kurschewitz
3 Kommentare

Sicheres PasswortVermutlich stimmt jeder zu, dass „123456“ und auch kürzere und längere Zahlenkolonnen denkbar ungeeignete Passwörter sind.

Und doch hat eine Auswertung der Firma Imperva (PDF-Datei) ergeben, dass genau derartige Passwörter am meisten genutzt werden. Untersucht wurden Nutzerkonten des Portals „rockyou.com“. Von den vorgeblich 32 Millionen Nutzerkonten verwenden immerhin 290.731 dieses Passwort. Nicht besser sind „Password“, „iloveyou“ oder gar „rockyou“. ZDNet hat vor ein paar Tagen darüber berichtet.

Bitte bedienen Sie sich

Ich stelle mir lieber nicht vor, zu wie vielen Nutzerkonten von Bücherhäusern, Auktionsplattformen, Social-Media-Diensten und E-Mail-Konten man Zugriff hätte, würde man einfach mal Benutzernamen heraussuchen und mit derartigen Passwörtern durchprobieren. Man kann sich vorstellen, wie schnell das Hacken von Zugängen gehen kann, wenn man sich entsprechender Software dafür bedient.

Auch wir haben als Internetagentur natürlich einen gewissen Einblick in die Passwörter, die unsere Kunden nutzen. Ein früherer Kunde – sagen wir mal ein Schreiner – hatte tatsächlich „Schreiner“ und „Holz“ als Zugangsdaten für viele Internet-Dienste gewählt. Vollständigen Beitrag anzeigen…

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Mittwoch, 3. Februar 2010, 12:55 Uhr
Kategorie-Icon Recht, Sicherheit
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Weihnachtskarte mit Disclaimer

Montag, 28. Dezember 2009 von Jan Kurschewitz

weihnachtskarte-disclaimer.jpgNachdem die Fachzeitschrift ix unter dem Titel „Disclaimer: Bizarre Stilblüten“ auf meinen Beitrag über überflüssige E-Mail-Disclaimer verweist, muss ich das noch toppen mit einer Weihnachts‑“Karte“, die ich diverse „undisclosed recipients“ von einem Freund erhalten habe, der für ein deutsches Unternehmen in den USA arbeitet (nichts für ungut, B. ;-)).

Vermutlich automatisch wird auch diesem/dieser E-Mai ein Abspann in Form eines Disclaimers angehängt. Die Weihnachtskarte liest sich dann so:

With the holiday season upon us, I would like to extend my cordial greetings and best wishes to you and your family!

Our team is at your service now and in 2010…..Until then,
Happy holidays, Merry Christmas and a Happy New Year!

Warmest Regards,
B.

B.W. – Regional Sales Manager  – Western Division

DISCLAIMER

This message contains confidential information and is intended only for the specified recipient.  If you are not the named addressee you should not disseminate, distribute, or copy this e-mail unless you are expressly authorized by K., Inc. to do so.  Any reference to terms of executed transactions contained herein should be treated as preliminary only and subject to formal written confirmation.  Please notify the sender immediately and delete this e-mail from your system if it has been received in error.

Abgesehen davon finde ich – obwohl selbst internetaffin und vor (fast) nichts zurückschreckend – Weihnachtsgrüße per E-Mail nicht so dolle. Und Blogbeiträge, die allen Lesern lediglich Frohe Weihnachten wünschen ebenso wenig. Aber das ist ein anderes Thema.

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Montag, 28. Dezember 2009, 12:57 Uhr
Kategorie-Icon Agenturleben, Recht, Unterhaltsames
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Microsoft drängt Internet-Explorer-6-Nutzer zum Upgrade

Mittwoch, 2. Dezember 2009 von Jan Kurschewitz
4 Kommentare

Das ist doch mal eine schöne Nachricht:

„Microsofts Produkmanager Ryan Servatius hält den Internet Explorer 6 (IE6) für eine Web-Innovationsbremse“ (ZDNet).

Ist ja schon mal schön, dass die Erkenntnis auch bei Microsoft durchgesickert ist. Offensichtlich hat Microsoft das Gejammer von uns Webentwicklern satt und will zudem angesichts schwindender Nutzerzahlen seinen schönen neuen Internet Explorer 8 unter die Anwender bringen.

Bei Webentwicklern verhasst: Der Internet Explorer 6

Microsoft sieht es wohl auch nicht gerne, wenn immer mehr Webseiten IE6-Nutzern eine Warnmeldung anzeigen, dass sie einen veralteten Browser verwenden. Der IE6 verlangt Webentwicklern so viele Klimmzüge, Notbehelfe und Workarounds ab, dass manche den IE6 gar nicht mehr unterstützen oder von ihren Kunden Aufpreise verlangen. Und nicht nur kleine Webdesigner haben die Unterstützung des IE6 aufgekündigt, auch große Anbieter wie YouTube und Google tun dies oder haben es angekündigt.

Webdesigner und Webentwickler-Portale haben diverse Kampagnen gegen den IE6 gegründet: Browse happy, Bring down IE6, Petition auf Twitter, etc.

Wir selbst prüfen unsere Kunden-Websites (noch) auf Kompatibilität mit dem IE6, streichen aber meist radikal Effekte und Funktionen heraus, die im IE6 nicht laufen. Nutzer des Steinzeitbrowsers bekommen aber immerhin noch alle Inhalte in einem reduzierten Layout geliefert.

Der IE6: Aus den Anfangstagen des Internets

Der Internet Explorer 6 ist 2001, also vor über acht Jahren auf den Markt gekommen! Somit ist er ein Dinosaurier unter den Browsern und bremst die Weiterentwicklung des Internets erheblich: Einige grundlegende Techniken unterstützt er überhaupt nicht oder fehlerhaft, andere gab es 2001 einfach noch nicht.

Erstaunlicherweise nutzen aber immer noch 10 bis 20 Prozent der Internetnutzer den Internet Explorer 6, insbesondere manche großen Firmen sind noch nicht umgestiegen (auf unserer Agentur-Website waren es im Oktober/November allerdings gerade mal 3,6 %).

Viele Firmen haben Microsoft Vista ausgessen und nutzen Windows XP mit dessen Standard-Browser IE6. Jetzt, wo Windows 7 Fahrt aufnimmt, rechnen wir damit, dass der Internet Explorer 8 vermehrt die Version 6 ablösen wird. Ob der Internet Explorer generell eine gute Wahl ist, sei dahingestellt. Peter Kröner beschreibt sehr schön, warum der IE8 nicht der König der Browser ist.

Gute Alternativen zum Internet Explorer sind nach wie vor Firefox, Opera, Chrome und Safari.

Welchen Browser verwenden Sie? Wissen Sie überhaupt um die Problematik der verschiedenen Versionen? Interessant wäre natürlich mal von einem IE6-Nutzer zu erfahren, wie er das Web derzeit erlebt und warum er nicht auf eine aktuellere Version umsteigt/umsteigen darf.

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Mittwoch, 2. Dezember 2009, 16:22 Uhr
Kategorie-Icon Technik, Webdesign, Webstandards
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Newsletterversand unter falschem Vorwand

Mittwoch, 23. September 2009 von Jan Kurschewitz
4 Kommentare

E-Mail-Spam-MüllHeute fand ich mal wieder zwei „Newsletter“-E-Mails im Posteingang, die unter falschem Vorwand verschickt wurden.

Eigentlich sind beide E-Mails Spam und tragen auch keinerlei persönliche Anrede, wie man es bei einem professionellen Newsletter, für den man sich aus Interesse anmeldet, eigentlich erwartet. Die Absenderfirmen sind mir völlig unbekannt – bisher.

Belügen des Empfängers gleich im ersten Absatz

Im einen E-Mail heißt es

„Noch einmal vielen Dank, dass Sie unseren Newsletter weiter beziehen möchten.“

Dreist. Im anderen Newsletter werden wilde Verrenkungen gemacht, um ihn zu legitimieren:

„Wir haben unseren Shop vor kurzem aktiviert. Die Daten wurden aus einem nicht mehr aktivem Shop übernommen. Hier waren im Newslettersystem auch Ihre Daten enthalten. Wir hoffen daher das Sie diesen Newsletter nicht als Spam ansehen. Wir würden uns freuen wenn Sie auch weiterhin diesen erhalten möchten.“

Der Shop sieht allerdings nicht nach „vor kurzem aktiviert“ aus sondern riecht schwer nach den Neunzigerjahren (des vorigen Jahrtausends).

Kein klassischer Spam

Der Versender ahnt also schon, dass sich der Empfänger ärgert und belästigt fühlt. Anstatt seriöse Onlinemarketing-Maßnahmen zu ergreifen werden schlecht aufgemachte und noch schlechter getextete Spam-Mails an vermutlich billig erworbene E-Mail-Adressen verschickt. Wohl in der Hoffnung, dass sich die wirtschaftliche Lage des eigenen Unternehmens dadurch bessert und mit dem beruhigenden Gefühl, „dass man ja was getan hat“. Wenn man also demnächst Pleite geht, ist das dann nicht die eigene Schuld.

Bei den beiden Mails – und vielen anderen – handelt es sich anscheinend nicht um klassischen Spam, in dem kraftverleihende Pillchen oder die Optimierung von Körperteilen beworben wird. Die Versender existieren wirklich, betreiben Websites und sind anscheinend wirklich im Glauben, mit Spam und zweitklassigen Websites Geschäfte mit den Empfängern machen zu können.

Besser nicht nachmachen

Die Versender sind entweder schlecht oder gar nicht beraten. Wir raten unseren Kunden daher zur Vorsicht beim E-Mail-Marketing. Der unbedachte Versand von „Newslettern“ an die eigenen Kunden oder potenzielle Neukunden kann ganz schnell nach hinten losgehen. Nicht personalisierte Mails, zu lange, nicht zielgerichtete Texte, zu häufiger Versand, dicke Attachments, etc. verkehren eine gutgemeinte „Marketingkampagne“ ganz schnell zu einem Image-Desaster.

Was machen Sie für Erfahrungen? Verschicken Sie selbst Newsletter? Wie gut planen Sie diese Kamagnen und berät Sie jemand dabei? Und worüber ärgern Sie sich bei schlecht gemachten Werbe-Mails?

Autor-Icon Jan Kurschewitz | Datums-Icon Mittwoch, 23. September 2009, 8:48 Uhr
Kategorie-Icon E-Commerce, Marketing
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